Osterspiele

Osterspiele an der Grundschule Schönthal diesmal im Zeichen der Europaschule

Was gehört wohin bei den selbstgemachten Osterpuzzles?

Schönthal.

Schon liebgewordene Tradition ist der österliche Spieleparcours am letzten Schultag vor den Osterferien für die Kinder der Grundschule Schönthal. Aufgrund des kalten Wetters wurden die Stationen im Schulgebäude und in der Turnhalle aufgebaut, was aber der Freude und Ausgelassenheit keinen Abbruch tat.

Von sportlich bis kreativ reichte die Bandbreite der Osterralley, die die acht jahrgangsgemischten Schülergruppen durchlaufen mussten. Neben traditionellen Spielen, wie dem Eierlauf über eine Hindernisstrecke lernten die Schülerinnen und Schüler auch neue Spiele und Osterbräuche aus anderen europäischen Ländern kennen. So hatte die AG Europa die Schülerschar bereits Tage vorher informiert, dass sie für eine Station ein abgetragenes Kleidungsstück ihrer Eltern anziehen, ein Osterbild malen und wer wollte, sich die Wangen rot schminken sollten.

Einem schwedischen Osterritual nach schmückten die Schüler einen Strauch mit bunten Federn.

So lernten die Kinder dann an einer Station viele nette Osterbräuche aus Schweden und auch Tschechien kennen. Schon im Eingangsbereich kündete ein mit bunten Federn geschmückter Strauch von einem schwedischen Osterritual. Bei einem türkischen Osterspiel war ein Hahn mit verbundenen Augen gefordert nach akustischen Signalen seiner Mitspieler die „Eier der Legehenne“ zu finden, bevor er dann mit dem Ball einen neuen Hahn durch Abwerfen bestimmen konnte.

Ihre Kreativität bewiesen die Gruppen an einer Malstation, an der es galt, in zeitlich begrenzten Abschnitten ohne mündliche Verständigung am Ende ein österliches Gesamtbild geschaffen zu haben. Ebenfalls um Osterbilder ging es an einer weiteren Station, die jedoch als Puzzle zusammengebaut werden mussten. Mit viel Gefühl sollten des Weiteren Eier mit Stöcken aus einer Wanne in Eierkartons „verpackt“ werden. Die Schwierigkeit dabei war, dass jeder Mitspieler nur einen Stock hatte. Es war also echte Teamarbeit und Geschicklichkeit gefragt.

Das Gleiche mussten die Schülerinnen und Schüler sodann beim Bau einer Eierpipeline unter Beweis stellen. Hier galt es, Eier mit zehn Halbröhren von einem Ort zum anderen zu transportieren, wobei am Ende ein Kissen für eine weiche Landung der „echten“ Eier sorgte. Zum Glück fanden beim Eiergolf in der Turnhalle nur Kunststoffeier Verwendung, da sonst so mancher bei der anschließenden gemeinsamen Brotzeit in der Aula nichts mehr zu essen gehabt hätte. So konnten sich am Ende alle ihre mitgebrachten Eier schmecken lassen.

Beim Eiergolfen.

Nur gemeinsam können die Plastikeier in Eierschachteln verpackt werden, denn jeder hat nur einen Stock.

Die „Ostereier-Pipeline“ – nur im Team funktionierte es.

Ganz vorsichtig!

Die „Ostereier-Pipeline“ – nur im Team funktionierte es.