Schullandheim Lambach

Schönthal.

Herzliche Grüße an den Wald mit selbst gelegten Kunstwerken

Viel Freizeit, Sport, Naturerlebnisse, Musik, eine Fahrt mit der Kleinen Arberseebahn und der Besuch des Tierparks Lohberg: all das und noch viel mehr gehörte zu dem Schullandheim-Programm der dritten und vierten Klasse der Grundschule Schönthal. Mit ihren Klassenlehrerinnen Monika Drexler und Gabriele Rötzer, verbrachten die Schüler spannende Tage beim Aufenthalt im Ferienhotel Lambach. Besonders freute sich die Truppe, dass sie zudem von Fabian Frisch, einem Schüler der Montessori-Schule, und seiner Betreuerin Angelika Gruber begleitet wurden. Beide pflegen seit Jahren engen freundschaftlichen und gegenseitig sehr bereichernden Kontakt mit der Grundschule.

Erster Höhepunkt der Reise war die Fahrt mit der Kleinen Arberseebahn zum kleinen Arbersee. Nachdem man bereits vom Lokführer viele interessante Informationen rund um das Naturschutzgebiet erfahren hatte, wurde der Wissensdurst der Ausflügler auf dem anschließenden Rundgang noch mehr gestillt. So hatte sich die vierte Klasse schon vorher mit der Entstehung und Nutzung des Kleinen Arbersees sowie zu den sich darin befindlichen schwimmenden Inseln beschäftigt, worüber ein Schüler fachmännisch referierte.

Fahrt in der Kleinen Arberseebahn

Fachkundige Vorführung des Vermessens von Bäumen

Nächstes Ziel war der Tierpark Lohberg, in dem man die bayerisch-böhmische Tierwelt aus nächster Nähe kennenlernen konnte. Auf dem ca. 1,5 km langen Rundweg besuchten die Schülerinnen und Schüler das Wolfsgehege, Aquarien, Vogelvolieren, Naturlehrpfade und natürlich den Streichelzoo. Esel, Rentiere, Elche, Luchse und Wisente sowie Biber, Waschbären und Fischotter gab es aus nächster Nähe zu sehen.

Nach diesen beiden eindrucksvollen Stationen ging es für die beiden Klassen endlich in das lang ersehnte Schullandheim Lambach. Hier luden die weitläufigen Außenanlagen zum selbstständigen Erkunden und zur sportlichen Betätigung ein. So wurde eifrig Fußball, Beachvolleyball und Minigolf gespielt oder sich am Kletterparcours oder bei der Tarzanbahn ausgetobt. Zur Stärkung gab es für die hungrige Meute selbst noch beim Abendessen ein leckeres warmes Buffet, wovon die Kinder jetzt noch schwärmen.

Wir tanzen einen Zwiefachen am bayerischen Abend

Ein voller Erfolg war auch der Bayerische Abend, bei dem viel gespielt und gelacht wurde. Danach fielen die Schüler hundemüde, aber mit großer Vorfreude auf die folgenden Tage ins Bett. Zu Tagesbeginn versammelte man sich zum Gebet in der wunderschönen mit bunten Glaswänden verzierten Kapelle, bevor man sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen ließ, so richtig stärken konnte. Mit selbstgeschriebenen Briefen fertigte man am Vormittag eine Überraschung für die Daheimgebliebenen. „Rhythmen aus der Schultasche“ erklangen nach dem Mittagessen bei einem Musikworkshop. Die Kinder musizierten mit großer Freude mit ihren eigenen ungewöhnlichen Instrumenten wie Lineal, Kugelschreiber, Heft und Buch. Die verschiedensten Rhythmen klangen am Ende mit Sprechversen zu einer mehrstimmigen Aufführung zusammen. Musikalisch ging es mit Boomwhackers und Klangstäben weiter, mit denen man die Europahymne vielstimmig begleitete.

Bei einer Waldwanderung entpuppten sich viele Schüler aus der vierten Klasse wieder als tolle Lehrmeister für die Drittklässler. Sie zeigten ihnen beispielsweise das Vermessen eines Baumes und referierten über das Wildtier und den Wildvogel des Jahres. Tolle Kunstwerke entstanden sodann, nachdem die Kinder beim Legen von Gebilden aus Naturmaterialien in „Land Art“ künstlerisch kreativ wurden.

Beim anschließenden Europäischen Abend ließ man mit Liedern, Tänzen, Spielen und Sagen den zweiten erlebnisreichen Tag ausklingen. Am nächsten Tag neigte sich der spannende Schullandheimaufenthalt dem Ende zu. Lang ersehnt hatten die beiden Klassen auch den schon angekündigten Besuch der Kegelbahn, wo die Schüler einen enormen Ehrgeiz an den Tag legten und viele Treffer lautstark umjubelt wurden. Außerdem genossen die Kinder nochmal die tollen Anlagen des Hauses, bevor man sich glücklich auf den Weg nach Hause machte. An der Grundschule Schönthal wurden die Ausflügler von den wartenden Eltern und Geschwistern freudig in die Arme geschlossen.

Allen hat es Spaß gemacht