Europa-Tag mit Schweden

Schönthal.

Sie berichteten über das Essen in Schweden und wünschten allen Gästen einen guten Appetit.

Schweden stand im Mittelpunkt des alljährlich gefeierten Europa-Tages an der Grundschule Schönthal. Da die Schule im Herbst vergangenen Jahres in München als Europa-Schule ausgezeichnet wurde, entschlossen sich Lehrerkollegium und   Elternbeirat, diesen Tag heuer in einem großen Festrahmen zu feiern. Wunderbare Beiträge aller Klassen beleuchteten das Land und vermittelten einen schönen Einblick in seine Vielseitigkeit.

Eröffnet wurde der Thementag mit der Eurovisionsmelodie mit Instrumentalbegleitung von der dritten Klasse.

Echt stark: Die vierte Klasse beim eigen-kreierten Mittsommer-Tanz.

Rektorin Gabriele Rötzer hieß danach zum Europa-Tag 2018 an der Grundschule Schönthal eine erfreulich große Anzahl von Eltern und Verwandten der Schüler in der europäisch-schwedisch geschmückten Schulturnhalle willkommen. Ihr besonderer Gruß galt MdL Dr. Gerhard Hopp, Leitenden Schulamtsdirektor Karl Utz, Bürgermeister Ludwig Wallinger, Pfarrer Alfons Eder, ehemaligem Schulleiter Helmut Hausner und Anton Adam, Schulleiter der benachbarten Montessori-Schule.

Mit der Einladung zu diesem Tag, so Rötzer an alle Gäste, möchten wir ihnen allen die Gelegenheit geben, „einmal hautnah bei einem Europa-Tag dabei zu sein. Wir wollen jedes Jahr ein neues Land kennenlernen, Interesse wecken für Gemeinsamkeiten und Unterscheide und somit zu einer freundschaftlichen und toleranten Einstellung gegenüber unseren europäischen Nachbarländern anstiften.“

Echt stark: Die vierte Klasse beim eigen-kreierten Mittsommer-Tanz.

„Ich halte es für sehr wichtig und bin dankbar dafür“, so Bürgermeister Ludwig Wallinger in seinem kurzen Grußwort, „dass sich unsere Grundschüler mit der Europäischen Union und ihren Grundsätzen befassen und diese Idee in verschiedenen Projekten immer wieder aufgreifen.“

Leitender Schulamtsdirektor Karl Utz griff die Auszeichnung der Schönthaler Schule zur Europa-Schule auf. Sich direkt an die Kinder wendend, meinte er: „Es ist mir ganz wichtig, was ihr macht. Viele reden nur und tun nichts, ihr aber tut etwas. Ihr habt Verständnis für andere. Ihr seid ein Aushängeschild für den Europagedanken!“

Dr. Gerhard Hopp lobte die Schönthaler Grundschüler für ihr diesbezügliches Engagement. Denn nur durch aktives Tun könne man dem Motto Europas, welches Einheit in der Vielfalt ist, gerecht werden.

Die erste Klasse mit „Anders als du“.

All diese Gedanken der Redner waren kindgerecht auch in dem Eingangslied der Erstklässler „Anders als du“ musikalisch verpackt.

Die folgenden Themenbeiträge, die entweder ganze Klassen, die Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft Europa oder nur einzelne Schülergruppen auf der Bühne zum Besten gaben, beleuchteten das Land Schweden vielseitig:

Ein kleiner Sprachkurs durfte natürlich nicht fehlen.

Schweden, das Land der Schären und Wälder, wo liegt es eigentlich? Wie reise ich dorthin? Die Heimat der größten Hirsche, die Fahrten der Wikinger mit Drachenbooten, das Naturschauspiel des Polarlichts, Lappland als die letzte Wildnis Europas, Lichterfeste, Mittsommer oder Dalapferd, all das waren Charakterpunkte von Schweden, welche die Schüler und Gäste faszinierten.

Selbstverständlich durften aber auch die weltberühmten Autoren Astrid Lindgren und Selma Lagerlöf sowie „Holzkäppchen“, die schwedische Variante des bekannten Märchens Aschenputtel, nicht fehlen.

Die „Frösche“ der zweiten Klasse singen.

Typisch schwedisches Essen oder Essgewohnheiten im Land waren unmittelbar vor der großen Pause Thema, hatte doch der Elternbeirat der Schule mit seinem Helferteam dafür ein überaus abwechslungsreiches, fantastisches „schwedisches Buffet“ vorbereitet.

Rektorin Gabriele Rötzer zusammen mit den Ehrengästen.

Der Königssohn erkort Holzkäppchen zu seiner Frau.

Am Buffet war immer etwas los.

Am Buffet war immer etwas los.

Die dritte Klasse stimmt die Gäste musikalisch auf den Europa-Tag ein.