Werkstatt Experimentieren

Der Experimentiertag war super. Das müssen wir öfter machen!“ – so die einhellige Meinung aller Schüler, die kürzlich einen ganzen Tag lang experimentieren durften.

Diesem Wunsch der Schüler kann künftig gerne nachgekommen werden, wurde die DSC_6708Grundschule Schönthal doch von der Initiative „Spielen macht Schule“ mit einem umfangreichen Experimentierpaket von Kosmos mit insgesamt 17 Einzelkästen zu verschiedenen Themen ausgestattet. Dies sind Strom, Wind und Luft, Solarenergie und Windenergie.

Die Schule hat sich an dem Aufruf obiger Initiative beteiligt und ein Konzept eingereicht, das sich bestens in das Motto des laufenden Schuljahres „In Verantwortung miteinander – lernen, entdecken, spielen“ integriert. In diesem Konzept legte sie ihre Ideen und Vorstellungen rund um die „Werkstatt Experimentieren“ bei sich dar. Dabei wurden die fünfzig besten Konzepte von einer Fachjury prämiert.

Die Initiative „Spielen macht Schule“ wurde vom Verein ‚Mehr Zeit für Kinder‘ und dem DSC_6703Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) im Jahre 2007 gemeinsam ins Leben gerufen. „Ein Kind, das etwas formt oder gestaltet, aufbaut oder entwickelt, erlebt sein persönliches Können im greifbaren Produkt. Die häufig gemachte Erfahrung des ‚Ich kann!‘ ist die Basis weiterer Motivation und Anstrengungsbereitschaft, so Michael Fritz, Geschäftsführer des ZNL Ulm.

Auf den ersten Experimentiertag freuten sich die Kinder unwahrscheinlich.Aufgeteilt in Vierer- oder Fünfergruppen suchten sich die Schüler zunächst ein bestimmtes Modell aus, das sie gerne aufbauen und gestalten wollten. Dankenswerterweise hatten sich an die dreißig Eltern dazu bereit erklärt, die einzelnen Schülergruppen dabei zu betreuen. Nach gut zwei Stunden trafen sich alle in der Aula, um in einer Präsentationsrunde allen anderen ihre Ergebnisse vorzustellen, zu erklären, wie sie entstanden sind und was dabei anfangs eventuell nicht ganz so einfach war.