Spieletag

Schönthal.

Hoffentlich bleiben viele Affen in der Palme hängen.

Dem Leitbild der Grundschule Schönthal „In Verantwortung miteinander – spielen, entdecken, lernen“ folgend und einmal mehr der Auszeichnung „Spielen macht Schule“ gerecht werdend, war der letzte Schultag vor den Herbstferien auch in diesem Schuljahr wieder ausschließlich dem Miteinander-Spielen gewidmet.

Zunächst versammelten sich alle Schüler und Gäste in der Aula. Schulleiterin Gabriele Rötzer zeigte sich überwältigt davon, dass auch heuer wieder so viele Eltern und Großeltern der Einladung zum Spiele-Tag gefolgt waren. Dieser, am letzten Schultag vor den Herbstferien an der Schule schon zur Tradition geworden, wurde von den Kindern schon ungeduldig erwartet.

„Kinder sollten mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann“ – mit diesem Zitat von Astrid Lindgren gab Rektorin Gabriele Rötzer die Spiele frei und wünschte den Kindern und allen Gästen, dass sie beim Spieletag 2018 viele Schätze finden können.

In der Aula reihte sich Spielestation an Spielestation.

Gespielt wurde den ganzen Vormittag über mit von Zuhause mitgebrachten Spielen der Kinder oder aber auch den schuleigenen Spielen, die die Grundschule Schönthal vor vier Jahren für ihr eingereichtes Konzept beim Wettbewerb „Spielen macht Schule“ gewann. Auffallend war heuer, dass neben den Spielen aus den aktuellen „Charts“ vor allem auch wieder mehrere altherkömmliche Spiele zu diesem Tag mitgenommen wurden.

Mit Begeisterung und Eifer waren alle dabei. Überall im Schulhaus, in den vier Klassenzimmern, in der Aula und sogar im WTG-Raum bildeten sich Spielgruppen, gemischt mit allen Klassen- und Altersstufen.

Spielregeln verstehen, Spielregeln umsetzen, Strategien entwickeln, Teamfähigkeit, Umgang mit Konkurrenzsituationen, Durchhalten auch bei negativem Spielstand, Verlieren-Können, Gedächtnistraining, logisches Denken, Anregung der Phantasie sind nur einige Fähigkeiten, die den Kindern beim Spielen abverlangt wurden.

Nur wer schnell reagiert, kann gewinnen.

Sie alle wurden beim Spieletag oft gänzlich unbewusst, aber mit einer Riesenportion Spaß und Freude aufgegriffen und geschult.

Bei der enormen Palette von Spielen, die man an diesem Tag kennenlernen und ausprobieren konnte, wurde bei so manchem Kind wie auch Erwachsenen der Wunsch laut, ein bestimmtes Spiel selber zu Hause zu haben – anlässlich des nahenden Weihnachtsfestes oder des nächsten Geburtstages bestimmt erfüllbar.

Die Mitglieder des Elternbeirats der Schule sorgten in der Pause dankenswerterweise für das leibliche Wohl; für die Erwachsenen gab es Kaffee und Kuchen, für die Kinder Butter-Stangerl.

Merkfähigkeit ist gefragt.

Auch das altherkömmliche „Mensch-ärgere-dich-nicht“ wurde gern gespielt.

Rechnen gekoppelt mit Schnelligkeit – gar nicht so einfach.

Bei der Fahrt mit „seinem LKW“ galt es, Routen gut zu planen und die Ladekapazitäten auszuschöpfen.