Projekttag „Werkzeuge“

Schönthal.

Mit dem Kurbel-Handbohrer geht’s ziemlich leicht.

Die Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse der Grundschule Schönthal führten kürzlich einen Projekttag „Werkzeuge“ auf dem Stundenplan.

Nachdem sie im Unterricht zuvor die einzelnen Werkzeuge und Sicherheitsregeln im Umgang mit Werkzeugen kennengelernt hatten, galt es an diesem Vormittag nun, deren Funktionsweisen praktisch auszuprobieren. Im Einzelnen waren dies Hammer, Beißzange, Rundzange, Schere, Feile, Handbohrer und Schraubendreher.

Eingeteilt in Gruppen arbeiteten die Kinder an den einzelnen Stationen. Es wurde mit Feuereifer gehammert, gebohrt, gezogen, gebogen, geschnitten und gefeilt – nicht selten fielen dabei sogar einige Schweißperlen.

Dankenswerterweise kamen an diesem Vormittag auch einige Eltern bzw. Großeltern in die Schule, um die Schülerteams in ihrem Tun zu unterstützen. Sie erklärten den „kleinen Handwerkern“ an den Stationen zunächst nochmals den richtigen Umgang mit dem jeweiligen Werkzeug und standen, wenn erforderlich, die ganze Zeit über helfend zur Seite.

Der Umgang mit einem Hammer macht sichtlich Spaß.

Lehrerin Michaela Laubmeier erklärt den Stationen-Laufzettel.

Nach der Stationenarbeit verblieb noch genügend Zeit, ein Organizer-Brett oder ein Deko-Brett ganz nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten; dazu standen selbstverständlich auch geeignete Farben zur Verfügung, um dem Ganzen noch eine Note der besonderen Art zu verleihen.

Zum Schluss des Vormittags erhielten die Schüler für ihr erfolgreiches Arbeiten eine „Werkzeugurkunde“.

Mit dem kleinen Handbohrer ist es sehr mühsam.

An der Scheren-Station.

Aus kleinen Drahtstücken bogen die Kinder mit einer Rundzange die Buchstaben ihres Namens.

An der Scheren-Station.

Mit dem Kurbel-Handbohrer geht’s ziemlich leicht.

Volle Konzentration beim Feilen.