Deutsch-Französischer Tag

Schönthal.

Die dritte Klasse erzählt über die deutsch-französische Freundschaft.

Die Grundschule Schönthal untermauerte einmal mehr ihre Auszeichnung zur Europaschule. So griff sie den Jahrtag des Vertrages über die deutsch-französische Freundschaft, den sog. Elysée-Vertrag vom 22. Januar 1963, auch in diesem Schuljahr wieder auf und gestaltete dazu ein umfassendes zweitägiges Projekt.

Am ersten Tag erklärten Kinder der dritten Klasse einführend, warum der Deutsch-Französische Tag eigentlich gefeiert wird.

Die AG Europa 4 stellte sodann das Elsass vor, welches jahrhundertelang abwechselnd unter deutscher und französischer Kontrolle war und entsprechend gemischt in ihrer Kultur ist. Es liegt in der Rheinebene und grenzt an Deutschland sowie die Schweiz an.

Interessiert verfolgten die Schülerinnen und Schüler den abwechslungsreichen Beiträgen über verschiedene Bräuche im Elsass, über die 5 C des Elsass, den Weinanbau, die Landwirtschaft, über den Schwarzwald, die Vogesen und vieles mehr.

Beim Sprachkurs.

Danach gaben die Kinder der dritten Klasse einen kleinen Sprachkurs. Sie lernten ihren Mitschülern die Farben.

Den Abschluss bildete der Mühlentanz, den die vierte Klasse zum Besten gab.

Den zweiten Projekttag eröffneten die Teilnehmer der AG Europa 4 mit ihrem Beitrag zu Vercingetorix, dem bekannten Gallier-Fürsten. Seine Tochter Adrénaline ist auch die Hauptheldin des neuen Asterix-Bandes „Die Tochter des Vercingetorix“.

Danach erzählten die Kinder der AG Europa 1-3 zu Bildern das französische Märchen „Der gestiefelte Kater“, ehe ein Videoausschnitt die Handlung filmisch vorstellte.

Die erste Klasse wusste sodann Interessantes über die typisch elsässischen Spezialitäten Guglhupf und Flammkuchen zu berichten. Beide konnten die Kinder in der anschließenden Pause auch gleich probieren. Gerne bedienten sie sich am Guglhupf-Buffet, es gab den Kuchen mit und ohne Rosinen. Auch die Warteschlange an der Flammkuchen-Theke riss nicht ab. Mitglieder des Elternbeirates bereiteten den Flammkuchen ganz frisch zu. Sowohl die herzhafte Variante mit Zwiebel und Speck wie auch die süße Variante mit Apfelstückchen fanden reißenden Absatz.

Sie erklären die Entstehung der Mittelgebirge Schwarzwald und Vogesen.

Gut gestärkt ging es im Programm künstlerisch weiter. Die zweite Klasse stellte den französischen Maler Paul Signac vor. Er ist ein bedeutender Künstler des sog. Pointillismus. Diese ‚Malweise‘ probierten die Kinder sogleich auch aus: Sie erhielten die Umrisse seines Werkes „Capo di Noli“ und konnten sich somit gänzlich dieser Technik des besonderen Farbauftrages widmen.

Zweitklässler berichten vom Leben des Malers Paul Signac.

Der französische Mühlentanz macht ihnen sichtlich Spaß.

Sie erzählen das Märchen vom gestiefelten Kater.

Die erste Klasse stellt Leckereien aus dem Elsass vor.

Hier wird Flammkuchen gebacken.

Der Flammkuchen wird sogleich verzehrt.