Projektwoche “Klimawoche”

Schönthal.

Mikroplastik war Thema.

Die Grundschule Schönthal hat die Woche vor den Faschingsferien projektmäßig als „Klimawoche“ gestaltet. Von Montag bis Donnerstag fanden in allen Klassen diverse Aktionen dazu statt, externe Fachleute informierten facettenreich über den Schwerpunkt Energie. Aber auch im Vorfeld behandelte und dazu passende Unterrichtsthemen mündeten in diese Woche ein.

Den Abschluss des Ganzen bildete der große Präsentationstag am Freitag, zu dem die Eltern eingeladen waren.

Rektorin Gabriele Rötzer freute sich in ihren Eingangsworten, zum Abschluss der „Klimawoche“ eine derart große Anzahl von Eltern und Verwandten der Kinder willkommen heißen zu können.

In straffer Folge reihten sich die abwechslungsreichen Beiträge aneinander. So erklärte die dritte Klasse den Begriff „ökologischer Fußabdruck“. Auch fasste sie die Vorträge von Matthias Wiedemann vom Zukunftsbüro des Landkreises Cham, von Christian Piendl vom Ingenieurbüro Christl sowie von Sascha Gierl, Energie-Effizienz Experte aus Rötz, zusammen. Die Fachleute verstanden es prima, die für die Schüler nicht ganz einfach zu vermittelnden Aspekte wie Energieverbrauch im Haushalt, Grundlagen, Einsparungsmöglichkeiten sowie erneuerbare Energien kindgerecht aufzubereiten.

Drittklässler erstellen Umfrage-Diagramme.

Ernährungsfachfrau Brigitte Stautner war in der ersten und zweiten Klasse zu Besuch. Sie animierte die Kinder, zusammen mit ihren Eltern beim Einkaufen so weit wie möglich Verpackungsmüll zu vermeiden. Auch Essensreste lassen sich oftmals noch zu so mancher Leckerei verarbeiten.

Mit dem Thema „Abfall“ hat sich die zweite Klasse bereits seit Dezember beschäftigt. Sie legten verschiedene Dinge und Materialien im Schulhof aus, um beobachten zu können, wie lange es dauert, bis sie verrotten.

Kinder der ersten beiden Jahrgangsstufen stellten ihren Eltern auch die während der Klimawoche durchgeführten Aktionen vor: So probierten sie Plogging, einen sog. Müll-Sammel-Lauf, aus, organisierten eine Büchertauschbörse und stellten ein Bienenwachstuch als Bio-Alternative zur Alu- oder Frischhaltefolie her.

Ozeane – was haben sie mit dem Klima zu tun?

Die vierte Klasse wartete zunächst mit dem Beitrag „Was haben die Ozeane mit dem Klima zu tun?“ auf und ging dann auf das Thema Plastikmüll in den Gewässern mit seinen schockierenden Folgen ein.

Die AG Europa 3/4 stellte Andreas Fath vor: Er durchschwamm 2014 den Rhein von der Quelle bis zur Mündung, um zum einen beruflich bedingt für ein Wasseranalysegerät zu werben, zum anderen insbesondere aber die Menschen für den Gewässerschutz zu sensibilisieren.

Nachdem die dritte Klasse die Ergebnisse ihrer Umfrage bei Mitschülern zu Energiesparmaßnahmen in Form von Diagrammen vorgestellt hatten, beschloss das gemeinsam gesungene hawaiianische Segenslied „E malama“, welches dazu animiert, für die Erde besser zu sorgen und sie wertzuschätzen, den großen Präsentationstag.

Sie erklärten den ökologischen Fußabdruck.

Kniebeugen waren beim Plogging angesagt, wenn ein Papier-Abfall gefunden wurde.

Aufmerksam beobachteten die Schüler die Versuche von Matthias Wiedemann; rechts im Bild Christian Piendl.

Die Brotchips von Brigitte Stautner schmeckten.

Beim Abschlusslied machten alle mit.

Beim Abschlusslied machten alle mit.