Schulabschluss 2020/21

Schönthal.

Die beiden Klassensprecher blickten auf die Grundschulzeit zurück.

Die Viertklässler der Grundschule Schönthal verabschiedeten sich mit einer Feier von „ihrer Schule“. Gerne hätten sie alle Schülerinnen und Schüler dazu eingeladen, doch coronabedingt konnten leider nur ihre Eltern sowie einige Ehrengäste dabei sein.

Unter den Klängen des Liedes „The final countdown“ zogen die „Großen“ in die Turnhalle ein.

Dort hieß Rektorin Gabriele Rötzer alle Gäste herzlich willkommen.

Schülerin Michaela Wutz eröffnete das kleine Programm, dass die Klasse für „ihren Abschluss“ zusammengestellt hatte, mit einem Stück auf der Steirischen.

Die beiden Klassensprecher Anna Decker und Maximilian Maurer blickten in ihrer Rede auf vier Jahre an der Grundschule Schönthal zurück. „Wir wissen es noch ganz genau, wie aufgeregt wir an unserem ersten Schultag waren; wir kannten unsere Mitschüler und Lehrer nicht“. Frau Laubmeier war ihre Lehrerin in der ersten und zweiten Klasse, dann bekamen sie Frau Schreyer, Frau Rötzer und Frau Salzberger. „Wir danken euch allen für die tolle Zeit in unserer Grundschule. Wir werden die Zeit nie vergessen. Macht‘s gut!“, so die beiden Sprecher ihre Worte schließend.

Tanzeinlage.

Ein selbstgebasteltes Schatzkästchen gab es von Klassenleiterin Gabriele Rötzer.

Nach dem Lied „Oh when the saints“ trugen einige Schüler Witze vor und sorgten so für Aufheiterung.

Diesen folgte das Moldau-Lied von Eva Piendl auf dem Klavier sowie eine Tanzeinlage, ehe die Gäste zum Schüler-Rate-Rätsel aufgefordert wurden.

Nach einem weiteren Instrumentalbeitrag von Michaela Wutz wandte sich Rektorin Gabriele Rötzer an „ihre Viertklässler“: „Mit euch hatte ich an der Schule Schönthal eine besondere Rolle“ und zeigte symbolisch eine golden umwickelte Klopapier-Rolle. Sie verwies auf ihre Rolle als Schulleiterin, als Zuhörerin bei vielen Aktionstagen und als Klassenleiterin, aber auch auf die von den Schülerinnen und Schülern durchlaufenen Rollen während ihrer Grundschulzeit wie beispielsweise von den Kleinsten zu den Größten, von den Jüngsten zu den Ältesten, von Zuhörern und Zuschauern zu selbstbewussten Vortragenden oder von normalen Schülern zu Corona-Schülern.

Rektorin Gabriele Rötzer stellte „Rollen“ in den Mittelpunkt ihrer Abschiedsrede.

Und nun stehe wieder ein Rollenwechsel an, aber „ganz bestimmt müsst ihr euch nicht davor fürchten, denn ihr habt ja vier Jahre lang Schätze mit euren Lehrerinnen und Mitschülern sammeln können, die euch für die weitere Schullaufbahn ausgerüstet haben.“

Zur Erinnerung daran überreichte sie jedem ein kleines selbstgebastelten Schatzkästchen, in dem neben einigen anderen Kleinigkeiten auch ein roher schwarzer kantiger Granitstein und ein klar geschliffener Diamant sowie ein Herzluftballon waren, alle drei als Symbol für die zukünftigen Rollen der Schüler: „Ihr müsst keine geschliffenen Diamanten werden, bleibt so natürlich wie ihr seid, auch mit Ecken und Kanten. Aber: Wohin du auch gehst und in welche Rolle du auch schlüpfst, mache es mit deinem ganzen Herzen.“

Abschied zu nehmen galt es auch von Lehrerin Julia Salzberger, welche in der vierten Klasse unterrichtete. Bezug nehmend auf den von ihr in der vorletzten Schulwoche organisierten Ausflug zur Rundinger Burg widmeten die Kinder ihr das umgedichtete Lied „Ja so war‘s mit der Frau Salzberger“ und bedankten sich mit zwei weiteren Instrumentalbeiträgen und vielen „Danke-Sätzen“ für die tolle Zeit mit ihr.

Mit einer Bilder-Präsentation, die an so manche Aktion der Klasse erinnerte und dem Lied „Ein Hoch auf uns“ endete die Feier.

Ein umgedichtetes Lied widmeten die Viertklässler ihrer Lehrerin Julia Salzberger, die die Grundschule Schönthal wieder verlässt.

Die beiden Klassenelternsprecherinnen bedanken sich bei Gabriele Rötzer und Julia Salzberger.

Geschenke gab‘s von den Viertklässlern für die Lehrer.

Liedbeitrag der Viertklässlerinnen.