Auftakt des Projekts “Landfrauen machen Schule”

Schönthal.

Kreisbäuerin Rosmarie Maier eröffnet das Projekt „Landfrauen machen Schule“.

Zum Auftakt des Projektes „Landfrauen machen Schule“ trafen sich die vier Klassen der Grundschule Schönthal und die Kinder der Grundstufe der Montessori-Schule Schönthal mit ihren Lehrerinnen zu einer kleinen Feierstunde in der Turnhalle. Dort konnte Kreisbäuerin Rosmarie Maier auch eine stattliche Anzahl von Ehrengästen begrüßen. Sie freute sich, dass sie – begleitet von ihren beiden Stellvertreterinnen Gertraud Zollner und Brigitte Luger – den Geschäftsführer des Chamer Kreisverbandes im Bayerischen Bauernverband, Franz Kerscher, sowie den ersten  Bürgermeister von Schönthal, Ludwig Wallinger, begrüßen durfte.

Außerdem waren ihrer Einladung auch einige Landwirtsfamilien gefolgt, die bei dem Projekt mitwirken und den insgesamt sechs Schulklassen der beiden Schönthaler Schulen einen Vormittag lang das Leben auf dem Bauernhof nahebringen wollen. Begrüßt wurden außerdem die beiden Ernährungsfachfrauen Anita Rohrmüller und Brigitte Stautner, die die Lerneinheiten in der Schule durchführen.

Die Schüler der Montessori-Schule hatten ein Akrostichon vorbereitet.

Neben Frau Maier wies auch Bürgermeister Ludwig Wallinger auf die Wichtigkeit dieses Projektes hin, und dass er froh sei, dass unsere Kinder dadurch nicht vergessen, wo Lebensmittel herkommen, wie sie weiterverarbeitet werden und wie wichtig der Beruf des Landwirtes ist.

Dass der Beruf eines Bauern und einer Bäuerin auch schön ist, verdeutlichten Kinder der vierten Klasse in einem selbst getexteten Rundgedicht, das sie sehr reizend in Mundart vortrugen und in vielen Facetten Einblick in die Vorteile eines bäuerlichen Familienbetriebes gaben. Auch die Kinder der Montessori-Schule hatten sich in einem Akrostichon, das sie mit Bild- und Buchstabentafeln zur Schau stellten, viele Gedanken zum Thema „Bauernhof“ gemacht. Musikalisch umrahmt wurde die kleine Eröffnungsfeier von zwei Instrumentalstücken einer Schülerin auf dem Keyboard und einem Begrüßungslied, bei dem alle kräftig mitsingen konnten.

Bürgermeister Ludwig Wallinger bei seiner Ansprache.

Schulleiterin Gabriele Rötzer bedankte sich im Namen ihrer Grundschule und auch im Namen der Montessori-Schule abschließend dafür, dass ihre Schulen für das Projekt ausgewählt wurden. So passt doch die Philosophie des Projektes Landfrauen machen Schule „Lernen mit Herz, Hand und Verstand“ hervorragend zum Leitbild der beiden Schulen, die sich auf die bevorstehenden Projekttage freuen.

Diesbezüglich bedankte sie sich bei den anwesenden Ernährungsfachfrauen sowie den Vertretern der landwirtschaftlichen Betriebe. Ihr Dank galt zuletzt den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern für die herzliche Gestaltung der Auftaktfeier.

Die Dichter des Rundgesangs.