Alvaro aus Mexiko in der 4. Klasse

Schönthal.

Die Viertklässler beschäftigten sich das gesamte Schuljahr über immer wieder mit Europa, zuletzt für den Europatag intensiv über Norwegen. – Die Schönthaler Grundschule wurde vor einiger Zeit als Europaschute ausgezeichnet. – Doch nun wollten die Kinder einmal über den ,,europäischen Tellerrand” hinaussehen und luden Alvaro aus Mexiko ein, der für einige Monate an der Montessori-Schule tätig ist.

Alvaro hatte eine interessante Präsentation vorbereitet, die er zeigte. Anschließend hatten die Schüler zahlreiche Fragen, die ausführlich beantwortet wurden. Viel lernten die Kinder in dieser besonderen HSU-Stunde. Hier einige Beispiele: Mexiko ist viel größer als Deutschland, ungefähr sechsmal so groß. Das Land liegt in verschiedenen Klimazonen. lm Norden kann es bis zu 50 Grad heiß werden.

Die Landschaft ist vielseitig – hohe Vulkane, Wüste mit Kakteen, herrliche Badestrände und große Städte. In Mexiko verdienen die Menschen viel weniger als in Deutschtand, auch wenn sie einen Universitätsabschluss haben.

Es werden ausgelassene Feste gefeiert, die Fiestas. Nicht nur in Ägypten, sondern auch in Mexiko wurden vor langer Zeit Pyramiden gebaut. Allerdings führten bei diesen jeweils vier Treppen nach oben zu einem Tempel. Natürlich ging es auch um landestypisches Essen. Es war u.a. zu erfahren, dass der Mais aus Mexiko kommt und es dort darum Maischips gibt.

Am nächsten Tag traf man sich noch einmal. Doritos, Maischips, waren bereitgestellt. Alvaro brachte seinerseits die Soße Chamoy Mega und das Gewürz Tajin zum Dippen mit. Er erklärte, dass man Mexikaner ist, wenn man Tajin isst – und schnell saßen viele Mexikaner im Klassenzimmer. Alvaro erzählte auch, dass Mexikaner sehr offen sind, aber Bayern, nach seiner Erfahrung, auch.